Glenmorangie

Glenmorangie Whiskys in unserem Whisky Store

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In einem ehemaligen Brauereigebäude nahe der uralten Ortschaft Tain, versteckt im Norden der schottischen Highlands gelegen, begannen die Brüder John und William Matheson im Jahre 1843 mit der Herstellung ihres eigenen Whiskeys. Die (illegale) Whiskeyherstellung hatte in jener Region zu diesem Zeitpunkt bereits den Zenit ihrer Jahrhunderte alten Tradition überschritten, weshalb die Matheson-Brüder ihre Destillerie von Anfang an unter dem Schutz einer offiziellen Lizenz betrieben. Ihr Genmorangie, was übersetzt „Tal der Ruhe“ bedeutet, wurde schnell weit über die Grenzen Schottlands bekannt und wegen des vorzüglichen Rufs der Brennerei und der erstklassigen Qualität seiner Produkte bei Kennern in der ganzen Welt beliebt. So soll im Jahre 1880 eine Glenmorangie-Abfüllung sogar seinen Weg bis in die Kellergewölbe des Vatikans gefunden haben. Zu den Besonderheiten der Marke, welche seit 2004 mehrheitlich dem französischen Unternehmen Lois Vuitton / Moët Hennessy gehört, zählt u.a. die bewusste Extravaganz bei der Herstellung ihrer Whiskeys. So sind die Stills der Brennerei mit über 5 Metern Höhe nicht nur mit Abstand die höchsten in Schottland; man ist sich bei Glenmorangie auch vollkommen sicher, dass die charakteristische Aromenvielfalt, die weiche Leichtigkeit, und duftig fruchtige Würze der Endprodukte maßgeblich der Verwendung von – nicht wie anderenorts üblich – möglichst weichem Wasser, sondern dem harten, mineralreichen Quellwasser der Tarlogie Hills zuzuschreiben sind.  ...weiterlesen

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Glenmorangie


 

Der meistgetrunkene Single-Malt Schottlands heißt Glenmorangie (Betonung auf der zweiten Silbe) und wer den Whisky probiert, weiß warum: Kaum ein Single Malt schmeckt so rund und gefällig wie dieser. Bereits in den 70er Jahren, als die meisten Destillerien noch fast ausschließlich für Blends produzierten, setzte man in Glenmorangie verstärkt auf die Herstellung von Single Malt und zeigte damit ein gutes Gespür für den kommenden Hype. Als die Nachfrage nach kräftigen, getorften Whiskys stieg, entschloss man sich, dem erfolgreichen Ruf als leichter, süßer Single Malt trotzdem treu zu bleiben und auf eine entsprechende Erweiterung der Palette zu verzichten. Stattdessen kaufte Glenmorangie gleich eine zweite Destillerie, die derartigen Whisky zu bieten hat: Ardbeg, zu der Zeit wirtschaftlich kurz vor der Schließung. Eine äußerst erfolgreiche Kombination! 

Ein steter Weg vom Erfolg

Bevor die Brüder Matheson 1843 hier in der Nähe von Tain im „Tal der Ruhe“ – so die Bedeutung von Glenmorganie - die Destillerie gründeten, befand sich auf dem Gelände eine Brauerei. Große, hohe Brennblasen, die früher der Gin
Produktion dienten, wurden gebraucht erstanden und begründeten den Erfolg von Glenmorangie. Bereits 1880 begann man erfolgreich mit dem Export nach Italien und in die USA. 1883 wurde grundlegend renoviert und 1987 wurde aus den Brüdern Matheson die Glenmorangie Distillery Co. Ltd. Doch auch sie blieben von schweren Zeiten nicht verschont und mussten 1918 an MacDonald & Muir verkaufen. Noch immer gehört Glenmorangie zu dieser erfolgreichen Gesellschaft, die sich in der Zwischenzeit Glenmorangie plc. nennt, und seit 2004 der Moet Hennessy Louis Vuitton-Gruppe angeschlossen ist. Zwar ruhte die Produktion zweimal (1931-1936 und 1941-1944), doch die Nachfrage stieg kontinuierlich. Der Mälzboden wurde zum Still-Room umgebaut und 1980 wurden die zwei vorhandenen gewaltigen Brennblasen um zwei weitere ergänzt. Zehn Jahre später erfolgte eine weitere Verdoppelung.

Wenn auch vieles an der Produktion immer wieder modernisiert wurde, in einem Punkt hält Glenmorangie die Tradition hoch: Wie jeher sind in der reinen Produktion „16 Men of Tain“ beschäftigt.

Auf das Holzmanagement wurde in Glenmorangie schon immer besonderen Wert gelegt, da viele der prägenden Geschmacksnoten wie Vanille und Kokos den Bourbon-Fässern zu verdanken sind, in denen hauptsächlich gelagert wird. Die Brennerei lässt aus dem sorgfältig ausgewählten, langsam wachsenden Holz der eigenen Wälder in den USA Fässer herstellen, die sie zunächst zur Bourbon-Lagerung zur Verfügung stellt und sie dann nach Schottland holt.

 

Holzspielereien in Vollendung

Der ausgesprochen intensive Kupferkontakt in den über 5 Meter hohen Kupferblasen (die höchsten Schottlands) macht den Alkohol extrem leicht. Vanille und Karamell und fruchtige Mandarinen- und Zitrusnoten prägen den Whisky. Um dem lieblichen, duftigen Whisky die bestmöglichen Geschmacksnoten zu entlocken, setzt Glenmorangie seit einigen Jahren äußerst erfolgreich auf Finishes in verschiedenen Fässern. Der Glenmorangie Quinta Ruban erhält ein 2-jähriges Port Wood Finish, der Glenmorangie Lasanta erhält ein 2-jähriges Sherry Wood Finish und der Glenmorangie Nectar Dor erhält ein 2-jähriges Sauternes Wood Finish und haben einen festen Platz neben dem Glenmorangie Original mit 10 Jahren Alter und dem  18- und 25-Jährigen eingenommen und werden immer wieder durch andere Fass-Spielereien ergänzt.

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