Glenlivet

Glenlivet

The Glenlivet ist nicht nur die älteste Whiskeymarke der Speyside-Region im Nordosten der schottischen Highlands; sie zählt heute zweifellos zu den renommiertesten Spitzenmarken weltweit. Obwohl jene Brennerei im Livet-Tal, nahe dem River Spey, offiziell „erst“ im Jahre 1824 aus der Taufe gehoben wurde, konnte ihr Gründer George Smith, ein Farmer, bereits auf eine Jahrzehnte lange, außerordentlich erfolgreiche Schwarzbrenner-Karriere zurückblicken. Bereits dessen Vater hatte sich, wie fast jeder stolze schottische Bauer der 1770er Jahre, herzlich wenig um britische Lizenzen, Steuern und mögliche Strafen geschert und seine (nicht nur qualitativ) hochprozentigen Waren mehr oder weniger heimlich gebrannt und in den Süden geschmuggelt. Der Sage nach war der illegale Whiskey aus dem Livet-Tal sogar schon damals derart vorzüglich und berühmt, dass sich seine Majestät George IV. höchstselbst auf einer seiner Reisen nach Edinburgh ausschließlich an jenem laben wollte. Binnen einhundert Jahren hatte die Brennerei einen derartig guten Ruf erlangt, dass immer mehr Konkurrenz-Marken ihre Produkte als Kopie unter dem Namen „Glenlivet“ zu verkaufen begannen. Erst im Jahre 1880 gelang es den Smiths sich ihren Markennamen gerichtlich zu sichern. Seit 2001 gehört Glenlivet zu Pernod Ricard, bzw. der Chivas Brothers Ltd. Charakterlich zeichnet sich der Glenlivet Single Malt durch seine äußerst elegante, weiche Malzigkeit, seine leichte Süße und bezaubernd fruchtige Frische aus.

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The Glenlivet


Im malerischen Tal des Flusses Livet hatte Schwarzbrennen Tradition und als Glenlivet als erste Destillerie eine Lizenz einholte, zog sie sich damit den Zorn der Nachbarn zu. Noch heute heißt es, die Einheimischen seien deshalb nicht gut auf The Glenlivet zu sprechen….Zorn und Neid hinderten andere Destillerien des Tales aber nicht daran, auf den Erfolgszug aufzuspringen und „Glenlivet“ als Bestandteil in ihren Namen aufzunehmen. Nach einem Gerichtsstreit erwirkte die Gründerfamilie Smith das Recht, als einzige Destillerie den Namen The Glenlivet zu führen. Der frische, leichte und fruchtige Whisky hatte schon früh Erfolg beim inländischen Adel und zog auch bald im Ausland seine Kreise. Heute ist The Glenlivet in den USA der unangefochtene Marktführer in Sachen Scotch Single Malt. Doch auch auf dem Weltmarkt möchte The Glenlivet von Platz zwei auf Platz eins vorstoßen und strebt deshalb mit aller Kraft danach, die Umsätze zu steigern. Im Juni 2010 wurde durch die Inbetriebnahme eines Gebäudes mit acht neuen Washbacks und sechs neuen Stills die Produktionskapazität um gigantische 75 Prozent gesteigert.

Gut geplant und realisiert

1823 gründete George Smith die lizenzierte Brennerei auf Bestreben des Herzogs von Gordon, der die Schwarzbrennerei in der Gegend eindämmen wollte. Der Lohn war großer Erfolg des Whiskys im schottischen Adel und der Unmut der schwarzbrennenden Nachbarn, vor denen sich Smith angeblich sogar mit Pistolen verteidigen musste. Die Nachkommen von George Smith führten die erfolgreiche Brennerei weiter, bis zum Zusammenschluss von Glen Grant und The Glenlivet 1953. 1977 ging das Unternehmen in den Besitz des Seagram-Konzerns über, 2002 zu Pernod Ricard.

Harmonie zwischen Frucht und Blume

Der komplexe hellgoldene 12-jährige The Glenlivet ist durch sein zartes, fruchtig-blumiges Aroma beliebt als Aperitif und als Einsteigerwhisky. Etwas Apfel, Birne und Honig vermischen sich mit Noten von frischem Holz, Heide, Jasmin und Heu. Beim 18-Jährigen gesellen sich getrocknete Orange hinzu, reife Aprikosen und Ingwer. Ein wenig Rauch klingt nach.

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