Cocktail

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Cocktail im Martiniglas

Das Wort Cocktail stammt aus Großbritannien. Ursprünglich wurde damit eine auf Kräuterbitter basierende Variation des Old Fashioned bezeichnet.

Heutzutage wird der Cocktail als Überbegriff für alkoholische Mischgetränke genutzt. Man sollte jedoch zwischen einem Cocktail, also einem stark alkoholisiertem kleinem Getränk, und einem Longdrink unterscheiden, der größer ist und weniger Alkohol hat.

Die Goldene Zeit des Cocktails kam in den letzten Zügen des 19. Jahrhunderts durch ein Buch auf. Jerry Thomas veröffentlicht 1862 das Buch "How to Mix Drinks, or the Bon Vivant’s Companion". Das Buch wird ein Riesenerfolg und macht den Cocktail weiter populär. Es bildet sich eine Kultur des Cocktails.

Heute ist der Cocktail und das Mixen zu einer Wissenschaft geworden. Es gibt Unversitäten für Barkeeper und Gewerkschaften organisieren sich.

Das Ergebnis ist der Cocktail als filigranes und höcht individuelles Produkt.

Entdecken Sie das Universum des Cocktails!

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Informationen über Cocktails

Wie bei vielem, ist auch bei Cocktails der Ursprung in den USA zu finden. Doch zuerst zur Frage der Bedeutung des Wortes Cocktail, dessen wörtliche Übersetzung den Begriff „Hahnenschwanz“ ergibt. So existieren Erzählungen, wonach es nach in Mexiko, Südamerika und auf einigen Südseeinseln beliebten Hahnenkämpfen, dem Besitzer des „Siegers“ erlaubt gewesen sei, dem unterlegenen Hahn eine Schwanzfeder auszureißen. Die im Rahmen der Siegesfeier genossenen Getränke wurden Cocktail genannt. Es wird aber auch vermutet, dass den Hähnen vor dem Kampf eine Flüssigkeit verabreicht wurde, um sie aggressiver werden zu lassen. Diese wurde „Cock Ale“ genannt.

Weiters wird erzählt, dass Cocktails anfänglich mit einer Feder vom Schwanz eines Hahns optisch „garniert“ wurden. Ein Hahn mit bunten Schwanzfedern ziert auch das Logo der Vereinigung deutscher Barkeeper, welche im Jahre 1953 gegründet wurde und in Hamburg ihren Sitz hat. Eine weitere Möglichkeit, die  der Bedeutung des Wortes zu erklären ist die Tatsache, dass der aus Frankreich stammende Antoine Peychaud in New Orleans erste Cocktails gereicht hat. Als Apotheker verkaufte er seinen von ihm entwickelten „Peychaud's Bitter“ als Medizin und reichte ihn in Eierbechern. Der französische Begriff dafür lautet „coquetier“. Es handelte sich um eine Mixtur aus Whisky und Absinth, welche heute als Sazerac bezeichnet wird.

In einer Anekdote wird berichtet, dass eine Soldatenwitwe 1776 eine Gaststätte in New York betrieb. Diese wurde vor allem von französischen Offizieren aufgesucht, wobei sie die Besitzerin wegen eines Engländers neckten, welcher in der Nachbarschaft Hühner züchtete. Als sie eines Tages davon nichts mehr hören wollte, riss sie auf der Hühnerfarm einigen Hähnen die Schwanzfedern aus. Daraufhin servierte sie ihren Gästen ein Mixgetränk, welches sie mit den farbenfrohen Federn schmückte. Einer der Gäste soll darauf „Vive le coq's tail!“ gerufen haben.

Auch eine Bar in den USA ist bekannt, in welcher ein großes Gefäß in Form eines Hahnes aufgestellt war, in welches der Barkeeper die Reste aller Getränke schüttete. Die so entstandene Mischung wurde aus dem Hahnenschwanz an Gäste zu verbilligten Preisen verkauft. Das Getränk aus dem „cocktail“ war schnell sehr beliebt.

Die Bedeutung des Wortes Cocktail kann sich auch auf farbige, übereinander geschichtete Liköre beziehen, deren unterschiedlich gefärbte Schichten einem Hahnenschwanz ähneln oder sich auf die unterschiedlichen Zutaten von Cocktails beziehen.  Ein bekanntes Beispiel dafür sind so genannte „Pousse Cafés“, welche nacheinander eingegossene, verschiedenfarbige Likören zum Inhalt haben. Das Wort „Cocktail“ kann sich aber auch auf Löffel beziehen, welche zum Umrühren der Mixgetränke benutzt wurden. Diese hatten große Ähnlichkeit mit kupierten Schwänzen von Rennpferden, welche in Amerika „Cocktails“ hießen.

Eine erste schriftliche Erwähnung des Wortes Cocktail findet sich in einer in New York des Jahres 1806 erschienen Publikation, wonach es sich um ein anregendes Getränk aus mehreren Spirituosen, Wasser und Zucker handelt. Heutzutage werden oft auch alkoholfreie Mischgetränke als solche bezeichnet.

Der Ursprung der Cocktails

Cocktail

Aus alkoholischen Getränken bestehende Mixturen waren bereits lange vor dem Entstehen des Begriffs „Cocktail“ bekannt und beliebt. So sprechen geschichtliche Quellen davon, dass der aus Schweden stammende Geistliche Israel Acrelius in den Jahren 1749 und 1756 Nordamerika aufsuchte und in der Heimat von mehr als 40 Mixgetränken berichtete. Unter anderem von Mixturen mit Zitronensaft, Milch und gesüßtem Essig.

In Nordamerika wurde zur Mitte des 18. Jahrhunderts lediglich Whiskey konsumiert. Da es sich dabei um sehr starken und herben Kornschnaps handelte, welcher pur kaum zu genießen war, wurde er mit Zucker oder Honig angereichert. Heute ist diese Mischung als „Old Fashioned“ bekannt. Zu einem der ältesten Cocktails in den USA zählt der Eggnog. In kalter oder warmer Version wurde er zu Brunches getrunken. Die kalte Version wird im Shaker zubereitet, die warme Version im Mixer. Die Zutaten sind Eigelb, Zucker und Milch in Verbindung mit Bränden und Likören. Garniert wird er mit Zimt, Muskat oder süßem Paprika.

Während der Jahre 1920 und 1933, der Prohibition, wurde um das Alkoholverbot zu umgehen, sehr viel experimentiert und Whisky mit Säften, Sirupe, Früchte und Kräuter vermischt. Die Prohibition war demnach der Geburtshelfer der Cocktails, welche nach deren Ende und dem Beginn des Zweiten Weltkriegs wieder in Vergessenheit gerieten.

Zu Beginn der 50er Jahre wurden in den USA erste Cocktailpartys veranstaltet. Im Zuge dessen haben auch Prominente zur Verbreitung von Cocktails beigetragen. So wurde der Cocktail Mojito durch den Schriftsteller Ernest Hemingway bekannt und ein Cocktail nach ihm benannt. Alkoholfreie Cocktails wurden ab den 1970er-Jahren immer beliebter.

Ein weiterer Vorstoß zur Verbreitung von Cocktails kam durch das so genannte „Cassis Urteil“ des Europäischen Gerichtshofs von 1978 zustande. Dies besagte, dass jedes in einem EU-Mitgliedsland nach den Gesetzen des Landes rechtmäßig hergestellte Produkt zur Einfuhr zugelassen werden muss, auch wenn es nicht den Vorschriften des einführenden Landes entspricht. Ab diesem Zeitpunkt musste unter anderem französischer Cassislikör nicht mehr mit Alkohol verstärkt werden, sondern konnte in der niedrigeren Originalstärke importiert werden. Dieses Urteil öffnete in Deutschland den Weg auch für neu entwickelte Cream- und niedrigprozentige Liköre, wodurch es möglich wurde, neue Rezepte zu entwickeln. In diesen Jahren kamen auch Spirituosen wie weißer RumWodka oder Tequila in den Handel, wodurch zahlreiche weitere Varianten möglich wurden. Großen Aufschwung nahm die Zubereitung von Cocktails durch den gleichnamigen Film mit Tom Cruise in der Hauptrolle.


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