Champagner

Champagner

Bei besonderen Anlässen darf ein guter Champagner nicht fehlen, kein Getränk verkörpert das schöne Leben so gut wie diese Schaumwein-Art. Beim Champagner kommt es nicht auf Quantität, sondern auf Qualität an – Feinheit, Rasse und Eleganz des Getränks sollen bestmöglich sein. Hohe Erträge sollen bei der Herstellung gar nicht erreicht werden, denn das Motto lautet: Klasse statt Masse. 

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Champagner - das Getränk für besondere Anlässe


Herstellung des Königs der perlenden Weine

Angebaut und hergestellt wird der perlende Wein in der Champagne, einem Gebiet im Norden von Frankreich. Für die Champagnerproduktion benötigen die Winzer einen Verschnitt von Weinen verschiedenster Jahrgänge, Hanglagen und Traubensorten. Dieser Verschnitt wird dann bei der zweiten Gärung mit einem Jungwein, dem sogenannten Cuvée, vermischt. Die zweite Gärung erfolgt für zwei bis drei Monate in der Flasche. Durch sie bekommt der Schaumwein seinen typisch prickelnden Geschmack. 

Bei der zweiten Gärung kommt es zur Füll-Dosage, bei der sich Hefe und Wein in geschmolzenem Zucker vermengen. Anschließend wird der Wein im Rüttelpult gelagert, das bereits seit 1815 zur Champagner-Produktion genutzt wird. Die Flaschen müssen dann täglich von den „Rüttlern“ gewendet werden, heute übernehmen zunehmend Maschinen diese Arbeit. Zuletzt wird beim Degorgieren der Hefesatz aus der Flasche entfernt, früher machten dies die Winter mit der Hand, heute werden die Flaschen in -20°C kaltes Wasser getaucht. So gefriert der Hefesatz zu Eisstückchen und wird beim Öffnen der Champagner-Flaschen durch den Druck hinausbefördert.

Erstklassige Eigenschaften

Die stets gleichbleibende hohe Qualität wird fortlaufend kontrolliert, insgesamt fünf Einrichtungen sind für die Qualität und das Einhalten der Bestimmungen zuständig. Die wichtigste Regel ist hier natürlich, dass nur die echten, in der Champagne angebauten, Trauben verwendet werden dürfen. 

Die verschiedenen Champagner-Sorten werden durch die Menge der Dosage, also der zugefügten Wein- und Zuckerlösung, bestimmt. So wird ein herb schmeckender Champagner als „brut“, trocken schmeckender als „sec“ oder halbtrocken schmeckender als „demi-sec“ bezeichnet. Weine mit wenig Dosage werden vor allem von Champagner-Kennern geschätzt, diese Sorten tragen die Bezeichnung „brut“ und „ultra-brut“.

Bekannte Champagner-Marken

Ein ganz besonderes Getränk ist der Millésime-Champagner, für den nur ganz besondere Trauben aus einem Jahrgang verwendet werden. Nicht nur Champagner-Spezialisten schätzen darüber hinaus bekannte Champagner-Hersteller, wie beispielsweise Veuve Clicquot. Das Motto des Unternehmens lautet „Qualität vor Quantität“ und dies bereits seit 220 Jahren. Die Champagner von Veuve Clicquo reifen etwa 30 bis 36 Monate in den ältesten Kellern der Champagne. 

Weltbekannt ist auch die Marke Moet & Chandon. Das Unternehmen ist der größte Champagner-Hersteller der Welt. Es wurde 1743 von Claude Moet gegründet und hat seinen Hauptsitz in Epernay. Die Weine des Hauses erfreuten sich schon am Königshofe in England und Österreich-Ungarn großer Beliebtheit.

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