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Grappa - Italiens ganzer Stolz


Herstellung und Geschmack

Nach zweimaligem destillieren des Tresters bleibt nur noch das sogenannte Destillat übrig. Dieses weist alle Aromen in konzentrierter Form auf und hat einen Alkoholgehalt von mindestens 37,5% und maximal 80%. Um einen guten Grappa zu brennen werden nur die Schalen der ausgepressten Weintrauben verwand und es ist sehr viel Erfahrung ist nötig. Der Brennmeister muss den Brennvorgang genau steuern, damit am Ende keine ungewünschten Geschmackstoffe im Destillat enthalten sind. Das Destillat lagert anschließend für mindestens 6 Monate in Holzfässern.Dies gibt dem Grappa einen weichen und runderen Geschmack.

Ein über längere Zeit in Fässern gelagerter Grappa bekommt dadurch eine bernsteinfarbene Note und nimmt durch das Holz zusätzliche Aromen auf. Zusätze wie „stravecchia“, „invecchiata“ oder „riserva“ bezeichnen einen, über mindestens 6 Monate im Fass gelagerten und anschließend luftdicht in Edelstahltanks oder Glasballons gereiften, alten Grappa. Der Grappa ist eine italienische Spezialität, die mit Ausnahme des schweizerischen Kantons Tessin, nur in Italien hergestellt werden darf. Durch die außerordentliche Vielfalt, in Italien angebauter Traubensorten, gibt es eine stattliche Anzahl verschiedener Geschmacksnuancen. Strenge Kontrollen und gesetzliche Regelungen sorgen für eine einzigartige und gleichbleibende Qualität. Unter den traditionsreichen Destillaten finden sich Grappas aus der seit 1897 bestehenden Nonino Distillatori, sowie aus dem Hause „Villa Colonna“, sortenreiche, bernsteinfarbene Grappas, angenehm fruchtig und harmonisch, trocken lang anhaltend im Abgang.

Welchen Grappa man persönlich bevorzugt, ist reine Geschmacksache. Es gibt über jungen Grappa, dessen Lagerung nicht in Holzfässern erfolgte, über Sorten welche durch Zugabe von Kräutern ein besonderes Aroma erhalten haben eine Vielzahl unterschiedlicher Geschmacksnuancen. Grappa sollte bei Zimmertemperatur getrunken werden. Junger Grappa kann etwas kälter serviert werden.

Grappa in der KücheGrappa, Flaschen, Schnaps, Landschaft Italien

Auch bei Gourmetköchen erfreute er sich im Laufe der Jahre immer größerer Beliebtheit. Vorzugsweise zum flambieren von Fleischgerichten, Beigabe zu Sossen oder zur Verfeinerung außergewöhnlicher Süßspeisen gibt der Koch dem jeweiligen Gericht einen ganz speziellen Touch.

 

 

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