Caol Ila

Caol Ila

Im Jahre 1846 von Hector Henderson direkt an der rauen See erbaut, gehört die schottische Brennerei Caol Ila – was übersetzt „Sound von Islay“ bedeutet, seit 1987 zur UDV, bzw. ist heute Teil der Diageo Gruppe. Nachwievor reifen fast alle Whiskeys aus dem Hause Caol Ila in Ex-Bourbonfässern. Die Single Malts der Marke gelten unter Kennern seit jeher als Geheimtipp unter den Islay-Whiskys. Neben einem vergleichsweise leichten Körper, zeichnen sie sich vor allem durch ihre intensive Torfigkeit aus. Der Caol Ila war aufgrund seines einzigartig faszinierenden Charakters immer schon bei Generationen von Blendern heißbegehrt – was dazu führte, dass sich die Single Malts der Küsten-Brennerei bis heute einen attraktiven Raritätscharme bewahrt haben und einige Abfüllungen in diesem Sinne sogar zu den seltensten schottischen Whiskys überhaupt zählen.

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Caol Ila


Schon wieder ein Islay

An der Ostküste direkt am Sound of Islay liegt die Brennerei Caol Ila versteckt in einer Bucht. Durch die große Glasfront in ihrem Still-Room mit den mächtigen Brennblasen kann man hinüberschauen zur Insel Jura. Hier wird eine riesige Menge an Alkohol hergestellt und der größte Anteil des Whiskys fließt nach wie vor in die Herstellung von Blends von Diageo, zum Beispiel Johnny Walker. Der Caol Ila ist getorft, aber bei weitem nicht so stark wie ein LagavulinLaphroaig oder Ardbeg.

Zur Aussprache: „Kell-ihla“ oder „koll-ihla“ mit Betonung auf der zweiten Silbe trifft das Timbre der Einheimischen am besten (auf keinen Fall „Koul Aila“ oder etwas in der Art, wie man es häufig von Deutschen hört). Die Bedeutung des Namens leitet sich aus der Lage ab: Im Gälischen steht Ila für Islay und Caol für Sund, Meerenge.

 

Von kleiner Whisky Brennerei zum Großlieferanten

Erst 1846 gründete Hector Henderson die Destillerie. Über Norman Buchanan (1854), Bulloch, Lade & Co. (1863), Robertson & Baxter (1920) gelangte sie schließlich in den Besitz der Distillers Company Ltd.. Einer Stilllegung von 1930 bis 1937 folgte eine kurze vierjährige Produktionszeit bis zur nächsten Ruhepause. Nachdem von 1945 bis 1972 produziert wurde, folgte eine grundlegende zweijährige Renovierung, während der die Destillation ruhte. Durch die Vergrößerung von zwei auf sechs Brennblasen konnten jetzt enorme Mengen an Whisky destilliert werden und kam als Lieferant für Blends daher unbeschadet durch die große Krise der Whiskyindustrie. Durch Akquirierungen und Zusammenschlüsse gehört Caol Ila jetzt der großen Unternehmensgruppe Diageo an.

 

Wieder auf dem Single-Malt-Markt aktiv

Erst seit 1988 sind wieder Originalabfüllungen des Caol Ila erhältlich. Rauch, leichtes Gras, dezente Süße und Öligkeit prägen die Standardabfüllungen Caol Ila 12 Jahre und Caol Ila 18 Jahre. Die Caol Ila Distillers Edition erfährt ein Finish in Moscatel-Fässern, was ihr eine fruchtige, würzige Note verleiht.

Caol Ila Whiskys sind in fast unüberschaubarer Menge und Vielfalt von unabhängigen Abfüllern erhältlich. 

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