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Das Aussehen

Wenn Sie den Whisky im Glas haben (es muss nicht viel sein; wenn Sie mehrere Whiskys tasten wollen, genügt auch 1 cl), schauen Sie sich die Flüssigkeit erst einmal an. Halten Sie das Glas gegen das Licht und versuchen Sie, die Farbe des Whiskys zu beschreiben. Mit Begriffen wie „hell oder dunkel“ begnügen sich Whiskyfreunde nicht. Strohblond, Weißweinfarben, Gelbgold, Blassorange, Sherry, Bernsteinfarben bis „untergehende Sonne“ werden Sie in Tasting-Runden zu hören bekommen. Versuchen Sie, die Nuance so gut wie möglich zu beschreiben. Wer die einführenden Artikel zur Herstellung von Whisky aufmerksam gelesen hat, wird jetzt natürlich sofort anmerken: „Aber die sind doch zum Teil gefärbt“. Richtig! Aber eine Farbe hat das Endprodukt ja trotzdem. Ob Sie die hinterher zur Interpretation des Reifeprozesses heranziehen können, ist etwas anderes.

Wenn Sie das Glas vorsichtig (!) schwenken oder neigen und die Innenwände damit benetzen, können Sie die Schlierenbildung beobachten. Der Whisky bekommt „Beine“. Sehen Sie ziemlich „lange Beine“? Der Whisky hat vermutlich einen hohen Alkoholgehalt. Läuft er in deutlichen Tränen herunter oder ziemlich schnell und glatt? Verschwinden diese Schlieren nur sehr langsam,  dann enthält der Whisky viele Öle und hat einen vollen Körper.

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