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Der Duft

Der zweite Schritt ist das Nosing, das Riechen am Whisky. Nun vergessen Sie bitte eines nicht: Bei Whisky handelt es sich um hochprozentigen Alkohol, der sehr flüchtig ist und Ihr Nosingglas ist bestens dafür geeignet, die entstehenden Alkoholdämpfe im Glas zu bewahren. Wenn Sie nun beherzt Ihre Nase tief ins Glas halten und kräftig die Düfte mit der Nase einziehen, tun Sie Ihren Schleimhäuten nichts Gutes und Sie werden vor lauter beißendem Alkohol die Feinheiten des Whiskys nicht wahrnehmen können. Also: Die Nase über das Glas führen und vorsichtig Kontakt aufnehmen. Wenn Sie den Eindruck haben, zu wenig wahrnehmen zu können, so schwenken Sie das Glas ein wenig, um das Aroma zur Entfaltung zu bringen und halten Sie das Glas sogar dabei zu, um die flüchtigen Anteile zu sammeln. Aber es ist kein Shake, also bitte keine übermäßigen Bewegungen, sonst verschwenden Sie unnötig viel Alkohol an die Luft.

Was riechen Sie? Jetzt ist die Stunde der Poeten! Halten Sie sich nicht zurück, sondern suchen Sie nach passenden Vergleichen, um das Wahrgenommene zu beschreiben. Rose? Zitrone? Gras? Vanille? Lagerfeuer? Käsekuchen? Asphalt nach frischem Sommerregen? Sie würden sich wundern, was manch einer herausriecht…. Unser Geruchssinn ist stark verknüpft mit unserem Gedächtnis und bei neuen Gerüchen sucht unser Gehirn  in den Erinnerungen nach Situationen, in denen uns ein ähnlicher Duft bereits einmal begegnet ist.

Notieren Sie, was Ihnen in den Sinn kommt und tauschen Sie sich darüber aus, wenn Sie mit anderen zusammen tasten (bzw. momentan noch nosen).

Fahren Sie Ihren Geruchssinn zwischendurch einmal herunter und versuchen ihn zu neutralisieren. Riechen Sie dazu beispielsweise an Ihrer eigenen (unparfümierten) Haut.

Dann nehmen Sie erneut Nasenkontakt zum Whisky auf. Neue Eindrücke?

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