Sogar in einem irischen Volkslied wird der Whiskey bedacht. In verschiedenen Interpretationen hat sich das Lied bis in die heutige Zeit gehalten. Thin Lizzy, Roger Whittaker, Metallica oder Rednex haben das Lied interpretiert. Die Rede ist von dem irischen Volkslied „Whiskey in the Jar“. Die deutsche Version von Klaus und Klaus mit dem Titel „Rum Buddel Rum“ hat eigentlich nicht mehr so viel mit dem Original zu tun, außer dass es auch ein „Sauflied“ ist. Das Lied stammt wahrscheinlich aus dem 17. oder 18. Jahrhundert. Es handelt, in verschiedenen Versionen, von einem Räuber, der einen reichen Captain überfällt und einen Haufen Geld erbeutet. Das Geld bringt er nach Hause, wo seine Liebste auf ihn wartet. Diese verrät ihn an den Captain und der Protagonist des Liedes wird verhaftet. Am Ende kann er fliehen und entwischt den Wachleuten. Im Refrain besingt er das für ihn größte Vergnügen: Er liebt den Saft der Gerste. Und dazu liebt er auch die schönen Mädchen in Killarneys Bergen. Wichtig ist, immer genug Whiskey zu haben. Über einen traurigen, verratenen Räuber im Gefängnis kann es eigentlich nur aus Irland ein fröhliches Lied geben. Das Lied gibt es in vielen Versionen, mit wechselndem Ausgang der Geschichte. Auch die Personen und die Gegend in der Geschichte wechseln. Aber immer wird im Refrain das geliebte Getränk besungen, das sich in einem „Jar“ befindet, einem Krug, manchmal auch in einem Glasballon oder in einer Bar. The Dubliners haben das Lied „Whiskey in the Jar“ ebenfalls interpretiert, diese Version klingt, im Gegensatz zu den meisten anderen, sehr irisch und scheint noch sehr nah am Original zu sein.