Schottland, der nördlichste Teil der Britischen Inselns ist berühmt für seine Highlands und für seinen Whisky. Insbesondere die Clans, die bis heute erhalten geblieben sind, weil der englische Einfluss in den Hihglands eher gering war, haben Schottland, zusammen mit dem Schottischen Whisky, weltberühmt gemacht. Gerade die Speyside, wo schon sehr lange Whisky gebrannt wird, hat sich durch ihre landschaftliche Schönheit zu einem sehr beliebten Reiseziel entwickelt. Und von der Speyside kommt auch einer der besten Whiskys. Von mehr als 14.000 Schwarzbrennereien, die es dort Anfang des 19. Jahrhunderts gab, sind heute noch mehr als 100 Brennereien in Schottland und ca. 45 entlang der Speyside übrig geblieben. Der Whisky Trail verbindet hier acht bekannte Brennereien und eine Böttcherei zu einer interessanten und unvergesslichen Tour. Die erste Station ist die Glenlivet Distillery, die malerisch direkt am Flüsschen Livet liegt. Der 12 Jahre alte Single Malt von Glenlivet ist weltberühmt. Wer ein bisschen Zeit hat, macht noch einen Abstecher nach Tomintoul und besucht das Whisky Castle. Dort gibt es mehr als 400 verschiedene Malts und viele Miniaturfläschchen. Ein wahres Eldorado für Souvenirjäger. Glenfarclas ist die nächste Station, die nach Dufftown, in die Whisky-Hauptstadt, führt. Auch Glenfiddich ist dort zu finden. Nicht auf dem Reiseplan aber an der Reiseroute liegt die Destillerie Macallan, in Craigellachie. Wer den Weg dorthin findet, wird nur mit dem Allerbesten von Macallan belohnt und darf sogar einen Blick auf das Allerheiligste werfen. Der Raum, wo die einzelnen Whiskys zum typischen Macallangeschmack „verheiratet“ werden. Der Whiskytrail ist keine ganz festgelegte Strecke, durch zahlreiche Abzweigungen wird er sehr abwechslungsreich. Wer mehrmals kommt, muss nicht immer die gleiche Reise machen. Auch sollten die Reisenden immer daran denken, dass es entlang der Route zahlreiche kleine Destillerien gibt, die auch gerne Besuch empfangen, aber an den touristischen Programmen nicht offiziell teilnehmen.