Maker's Mark_PackshotEs war mehr als nur ein Sturm im Whiskyglas, was da im Februar dieses Jahres über Makers’s Mark hereinbrach: Nach der Ankündigung des Unternehmens, den Kentucky Straight Bourbon Whiskey künftig statt mit 45 Vol. % nur noch mit 42 Vol. % abzufüllen, hagelte es von allen Seiten Proteste.

In Facebook-Kommentaren und auf Twitter wurden Boykotte angedroht und dem Unternehmen wurde vorgeworfen, die Tradition dem Profitstreben zu opfern. Von Whiskyverwässerung war die Rede und die Begründung des Unternehmens, dass die großen Wachstumszahlen auf dem Whiskymarkt zu Lieferengpässen führen würden, stieß auf taube Ohren: Lieber weniger Maker’s Mark als zu schwachen war die (fast) einhellige Meinung der Fans. Wen wundert dieser Widerstand, hat sich doch Maker’s Mark gerade durch den höheren Alkoholgehalt immer von der Konkurrenz abgesetzt und nicht zuletzt auch darauf das Marketing aufgebaut. Keine Woche dauerte es, dann ruderte das Unternehmen zurück und entschuldigte sich bei seinen Kunden. 45 Vol. % bleiben. Sammler allerdings freute die Nachricht, dass einige Flaschen mit der 42 Vol. % Füllung auf den Markt gelangten…. Maker's Mark_GeschenkverpackungMittlerweile ist alles vergeben und vergessen und Maker’s Mark startet ins Weihnachtsgeschäft. Die erste Pressemeldung zu einer neuen Geschenkverpackung mit dem Kentucky Straight Bourbon Whiskey ist raus. Sie preist die mit rotem Wachs handversiegelte Flasche an, die sich allerdings nicht vom Standardprodukt unterscheidet. Auch der Inhalt ist hundertprozentig derselbe: Maker’s Mark mit 45 Vol. %. Starker Alkohol, sanfter Geschmack nach Früchten, Honig, Karamell und Vanille. Besonders ist nur die hochwertige Verpackung und der dazugehörige Tumbler. Als Geschenk für gute Whiskey-Freunde oder einfach für einen selbst. Bilder mit freundlicher Genehmigung der Ketchum Pleon GmbH