Technisch gesehen ist Whisky eine Spirituose, die durch alkoholische Gärung und Destillation aus Getreide gewonnen wird. Für viele Liebhaber des flüssigen Sonnenlichtes ist er viel mehr als das. Whisky verbindet Genuss und Entspannung mit Tradition und Lebensgefühl auf unvergleichliche Art und Weise.  Der Name Whisky; kommt aus dem Gälischen „uisge beatha“ und bedeutet so viel wie „Lebenswasser“. Legenden nach waren es die Kelten, die als erste eine wasserklare Flüssigkeit destillierten, das sie „aqua vitae“ oder „uisge beatha“ nannten. Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde „aquavite“ 1491 in schottischen Steuerunterlagen. Die erste lizenzierte Brennerei ist belegt aus dem Jahr 1608. König James I. erteilte an Sir Thomas Phillips eine Lizenz, mit der er in der Grafschaft Colrane Whisky brennen durfte. Seit 1643 wird Whisky in Schottland offiziell besteuert, ein Jahr später verlangten auch die Iren die ersten Steuern. Die Iren und die Schotten sind sich uneins, wer den ersten Whisky gebrannt hat. Beweisen kann es keiner der beiden.  Das Wissen über die Herstellung von „uisge beatha“ verbreitete sich durch das Aufkommen von Klöstern, die auch eigene Gasthäuser betrieben. Auch in Amerika wurde, nach dessen Besiedelung, versucht, Whisky aus Getreide herzustellen. Der ursprüngliche Rohstoff Gerste wuchs nicht so gut, sodass man in Amerika begann, mit Roggen und Weizen zu vergären. Die traditionellen Rezepte zur Herstellung von Whisky konnten jedoch nicht angewandt werden, da auch kein Torf zu finden war. Um ein Raucharoma zu erzeugen, wurden die Fässer „ausgekohlt“.  Die Schwarzbrennerei war bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts weit verbreitet. Die selbst gebauten Destillierapparate bestanden oft nur aus ein paar Töpfen und Schläuchen. Legalisiert wurde die Whiskybrennerei im Jahre 1823. The Glenlivet war die erste Brennerei mit offizieller Lizenz, die sie sich 1824 beschaffte.