Immer wieder kommt die Frage auf, was denn ein guter Whisky ist. Einsteiger fragen sich, womit sie denn anfangen sollten und welchen Whisky sie in ihre Hausbar aufnehmen sollten. Aber auch erfahrene Whiskytrinker stellen sich die Frage nach der Werthaltigkeit des Whiskys. Vor allen Dingen dann, wenn es sich um Ausgaben von 100 Euro oder sogar mehr bei einer Flasche handelt. Aber ist es sinnvoll, nach Einsteiger oder erfahrenem Whiskytrinker zu unterscheiden? Oder nach dem Preis? Jeder Whiskytrinker hat seine eigenen Vorlieben. Der eine mag lieber einen rauchigen Single Malt, der andere trinkt lieber einen sanften Whisky ganz ohne diese Rauchnote, die er vielleicht sogar abstoßend findet. So geht das mit anderen Merkmalen eines Whiskys weiter. Die Reifung in einem Sherryfass ist für den einen Whiskygenießer das größte, der andere findet die Sherrynote am Whisky unpassend. Mit welchem Whisky man beginnen sollte oder welchen Whisky man als erfahrener Whiskygenießer konsumiert, sollte in erster Linie der Geschmack des Whiskys und die Vorliebe des Genießers entscheiden. Ein Klassifizierungsversuch kategorisiert den Whisky beispielsweise in preiswert, mittlerer Preis, hochpreisig. Das ist schon mal in Ordnung, nicht jeder möchte gleich am Anfang oder wenn er eine Brennerei noch nicht kennt, gleich eine Menge Geld ausgeben. Eine weitere Möglichkeit einen Whisky zu klassifizieren ist nach dem Fass und nach dem Rauchgehalt. So gibt es amerikanische Eichenfässer mit und ohne Rauch und europäische Eichenfässer mit Portwein oder Sherrynote und mit oder ohne Rauch. Allerdings sei hier gesagt, dass es auch innerhalb dieser Klassifizierungen zu großen Unterschieden kommen kann. Die Rauchnote hängt davon ab, wie lange das Malz über dem Rauch getrocknet wurde. Der Geschmack von Sherry oder Portwein kann auch dadurch variieren, dass das Fass zum ersten oder fünften Mal benutzt wurde. Je nachdem gibt es mehr oder weniger viel Geschmack an den Whisky ab.