Marius Müller Westernhagen hat ihm in einem Kult-Song gehuldigt und manch einer hat sofort die dunkle, raue Männerstimme aus der Fernsehwerbung im Ohr: „Der Tag geht – Johnnie Walker kommt“. Unzweifelhaft zählt Johnnie Walker zu den klassischen Scotch-Whiskys und hat als weltweit größtes Whiskyhaus mit Abstand die größte Marktdurchdringung in seinem Genre erreicht. Mit Stolz wirbt das Haus Johnnie Walker, das vom Global Player Diageo geführt wird, für die meistverbreitete schottische Qualitätswhiskey-Marke der Welt. Das ist der erstklassigen Qualität des Labels geschuldet und auch Ergebnis geschickter Werbemaßnahmen.

Von einem Whisky, der um die Welt ging

1819 ist John Walker 14 Jahre alt, als sein Vater, ein schottischer Farmer, stirbt. Der Junge hat Visionen und macht sich mit einem kleinen Gemischtwarenladen selbständig, in dem er auch Whisky verkauft. Dieser ist ihm nicht gut genug und so beginnt er, seinen eigen Whisky herzustellen: Walker’s Blendes Whisky. Er macht sich einen Namen als Geschäftsmann und begrüßt 1843 den Bau der Eisenbahn in Kilmarnock, die den schottischen Handel und Export in Schwung bringt. Nach einer Überschwemmung, die 1852 fast alles Hab und Gut vernichtet, beginnt John Walker mit seinem Sohn Alexander mit Erfolg von vorn. Nach dem Tod des Vaters 1957 baut Alexander den Handel weiter aus und stellt die Weichen für eine Erfolgsgeschichte, die ihres gleichen sucht. Er ist es auch, der das charakteristische schräge Johnnie Walker Etikett schützen lässt. Walkers Old Highland Whiskey erlangt dadurch großen Ruhm, der 1879 in Australien seine erste große Auszeichnung gewinnt und alsbald den südafrikanischen Markt erobert. 1908 erhält der Whiskey rein äußerlich ein Gesicht, als der Cartoonist Tom Browne den striding man – den so genannten schreitenden Mann zeichnet, der noch heute die schrägen Flaschenetiketten ziert. 1999 wird die Gangrichtung des striding man geändert: seitdem schreitet er von links nach rechts – ein Sinnbild für den Weg in die Zukunft.

1929 wird das 100-jährige Bestehen des Unternehmens gefeiert, für das Alexander Walker II einen üppigen Blend kreiert: den legendären Johnnie Walker Gold Label. Dieser außergewöhnliche Whiskey wird jedoch erst 1995 nach der alten Originalrezeptur in den Markt eingeführt und ein Riesenerfolg. Als die Whiskeyflaschen ihre viereckige Form erhalten, die außerdem praktisch hinsichtlich der Transporte sind, hat Johnnie Walker seine individuelle Note vollendet. Seit 1934 britischer Hoflieferant erhält das Unternehmen 1966 den Queens Award for Export Achievement. 

Johnnie Walker Gold Label Reserve

Johnnie Walker Gold Label Reserve ist einer der beiden neuen Blends aus dem Hause Johnnie Walker & Sons und gewissermaßen der Nachfolger des Klassikers Johnnie Walker Gold Label. Der feine, stilvolle Whiskey von cremiger Konsistenz und honigartigem Aroma ist dank seines luxuriösen Charakters ein perfekter Begleiter für festliche Anlässe. Johnnie Walker Gold Label Reserve überrascht aufgrund seiner 40 Volumenprozent Alkoholanteil mit seiner edlen Milde. Zart schmeckt das vollreife Getreide der erlesenen Brände durch und mündet zusammen mit Toffee-Noten in einem angenehm runden malzigen Aroma. – Eine äußerst elegante Erscheinung und ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis: delikat und sanft zugleich. 

Johnnie Walker Platinum Label

Der neue Johnnie Walker Platinum Label ist ein besonders auserlesener Premium Blend aus edelsten Whisky-Sorten: seine jüngste Sorte benötigt etwa 18 Jahre Reifezeit bis zur Vollendung. Es ist auch angesichts seiner 40 Volumen-Prozent Alkoholanteil angenehm milder Whisky mit fruchtig-herben Noten von Kirsche, süßem Honig und würzigem Torf. Cremig zerfließt der Platinum auf der Zunge und gibt dabei Aromen von Schokolade, Nüssen und einem Hauch von Tabak frei. Im Nachgang ist Johnnie Walker Platinum Label weich, leicht rauchig und nussig mit einer Prise Salz – eine vollendete Komposition für alle Whisky-Kenner, die das Besondere zu schätzen wissen.

 

Neue Blends von Johnnie Walker