Die Isle of Islay ist, eine Insel in den Inneren Hebriden im Atlantischen Ozean. Sie zählt geografisch zu den Schottischen Highlands. Das Klima ist mild, bedingt durch den Golfstrom. Die Insel ist etwa 40 x 32 km groß, wird von 3.500 Menschen bewohnt und die höchste Stelle hat 491 m. Im größten Ort, Bowmore, leben ungefähr 860 Einwohner. Und auf der kleinen Insel leben insgesamt etwa 30.000 Schafe. Zwei Fährhafen, in Port Ellen und Port Askaig, verbinden die Insel mit der Kintyre-Halbinsel und dem Ort Kennacraig. Und sogar einen Flughafen gibt es, der von Glasgow aus angesteuert wird. Die Flugzeit beträgt 30 Minuten. Mit dem Auto auf der Insel zu fahren ist wirklich ganz gechillt. Keine Ampeln, kein Kreisverkehr und Stau ist ein absolutes Fremdwort. Über die A 846 und die A 847 kann man alle wichtigen Destillerien erreichen. Alle anderen Straßen sind meist einspurig mit kleinen Buchten, um den Gegenverkehr vorüberzulassen. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es auch auf der Insel, sogar eine Jugendherberge, sodass einem Aufenthalt auf Islay eigentlich nichts im Wege steht. So kann man die zahlreichen Destillerien auf der Insel besichtigen und auch das eine oder andere Whiksy-Tasting machen, ohne sich über einen langen Nachhauseweg Gedanken machen zu müssen. Namhafte Brennereien sind in dieser eigenständigen Whiskyregion angesiedelt, was natürlich auch den Tourismus anzieht. Die anderen Inseln der Hebriden werden alle den Schottischen Highlands zugerechnet, Islay nicht. Die aktiven Brennereien der Region sind Ardbeg, Bowmore, Bruichladdich, Bunnahabhain, Caol Ila, Kilchoman, Lagavulin und Laphroaig. Es gibt auch zahlreiche Brennereien, die nicht mehr in Betrieb sind, wie Port Ellen, Mulindry, Ardmore, Glenavullen oder Malt Mill. Wer schon mal dorthin fährt, um sich die Destillerien anzuschauen, der sollte unbedingt auch das erste Wellenkraftwerk der Welt besichtigen. Die Anlage heißt Limpet 500, die schottische Firma Wavegen hat die Anlage 2001 gebaut und der erzeugte Strom wird ins öffentliche Netz gespeist.