Glenmorangie wurde offiziell im Jahr 1843 gegründet. Zuvor wurde schon fast 150 Jahre illegal Whisky gebrannt. In den Gebäuden der heutigen Brennerei befand sich vorher eine Brauerei. Schon 1880 wurde Whisky nach Italien und in die USA exportiert. Bis 1918 war die Destillerie in der Hand der Gründerfamilie Mattheson, bevor sie von McDonald & Muir nach dem Ersten Weltkrieg aufgekauft wurde. Glenmorangie war ein sehr erfolgreicher Whisky, daher wurden die Produktionsanlagen mehrmals vergrößert. Heute wird mit insgesamt acht Brennblasen produziert. Zur Brennerie Glenmorangie PLC gehören heute auch die Brennereien Ardbeg und Glen Moray. Die Brennerei zeichnet sich durch außergewöhnliche Brennblasen aus, mit 5,14 Metern die höchsten aller schottischen Brennereien. Der Whisky wird dadurch besonders mild. Glenmorangie gibt es immer in drei unterschiedlich alten Füllungen, 10, 15 und 18 Jahre alt. Bei der Nachlagerung werden ebenfalls unterschiedliche Fässer gewählt. Dabei gibt es Sherry-, Portwein-, Madeira- oder Burgunderholzfässer. Auch ein 100 Proof wird angeboten, der Traditional. Er wird in Fassstärke mit 57,2 % Alkohol abgefüllt, allerdings nicht in der Standardflasche, sondern in einer bauchigen 1-l-Flasche. Dieser besondere Whisky hat ein sehr komplexes Aroma und ist ein herausragender Single Malt Scotch Whisky. Beim Internationalen Wein- und Spirituosenwettbewerb, den es seit 1969 gibt, vergibt ein Gremium insgesamt 100 Punkte. Ab 90 Punkten gibt es Goldmedaillen. In den letzten fünf Jahren schaffte es Glenmorangie insgesamt 18 Mal diese Auszeichnung abzuräumen. Glenmorangie Original, Glenmorangie Nectar D’or, Glenmorangie 18 Years Old, Glenmorangie Quarter Century und Glenmorangie Signet gewannen in diesem Jahr die höchstmögliche Auszeichnung und wurden jeweils „Best of Class“.