Wer meint, dass ein Wodka nach gar nichts schmecken sollte, liest am besten gar nicht weiter: Im Folgenden geht es nämlich um den neuen Freimut Wodka und der hat tatsächlich Geschmack und Charakter zu bieten! Diese beiden Kriterien waren es, die Florian Renschin in den Jahren als Bartender und Barbesitzer schmerzlich an den Wodkas vermisste, mit denen er in Berührung kam. Da er nicht der Meinung war, dass nur ein möglichst neutraler Vodka ein guter Vodka ist, beschloss er irgendwann, die bestehende Lücke auf dem Spirituosenmarkt selbst zu schließen. Die besten Rohstoffe, die beste Destillationsmethode, die besten Mitstreiter - Florian Renschin setzte sich hohe Maßstäbe. Der jetzt im Oktober auf den Markt gekommene Freimut Wodka beweist, dass er die selbst gelegte Latte übersprungen hat!

Auf der Suche nach dem geeigneten Ausgangsmaterial stieß Renschin auf eine alte Getreidesorte, die lange Zeit unbeachtet in deutschen Genbanken schlummerte: Champagnerroggen. Anfang des 19. Jahrhunderts fand die Roggensorte ihren Weg aus der französischen Champagne nach Deutschland. Da diese Getreidesorte winterfest und sehr witterungsbeständig ist, weder mit kalten Temperaturen noch mit geringem Wasserangebot Probleme hat, war sie schon bald eine der verbreitetsten Sorten auf deutschen Getreideäckern. Irgendwann nach den 60er Jahren verschwand der Champagnerroggen von der Bildfläche und wurde nur noch in Gendatenbanken gehegt, bis er vor wenigen Jahren von Landwirten wiederentdeckt wurde, denen ökologischer Landbau wichtig ist. Im Gegensatz zu modernen Getreidezüchtungen benötigt der Champagnerroggen keinen chemischen Dünger, um gute Erträge zu bringen. So gab es wieder das erste Brot aus Champagnerroggen, das erste Bier und jetzt mit dem Freimut Wodka auch eine hochwertige Spirituose.

Damit aus dem Champagnerroggen Wodka werden kann, lässt Florian Renschin einen Teil des Getreides von einer bayrischen Handwerks-Mälzerei zu Roggenmalz verarbeiten. Daraus wird dann zusammen mit dem Roggen die Maische angesetzt, die extrem lange fermentiert. Das Wasser dazu stammt aus einem Schieferstollen an der Lahn, wo dann in einer kleinen Familienbrennerei auch destilliert wird. 48 Böden sorgen in der hochmodernen Destillieranlage für Roh- und Feinbrand, der in 96,4% Alkohol mündet. Mit Quellwasser auf Trinkstärke gebracht, zeigt sich dann, dass auch diese reine und feine Destillation den Charakter des Rohmaterials Champagnerroggen transportiert: Der weiche Freimut Wodka präsentiert sich mit deutlichem Roggenaroma. Mehr über diesen würzigen Genuss ist in unserer Produktbeschreibung des Freimut Wodka im Shop zu erfahren.