Jetzt, so kurz vor den Festtagen, steht bestimmt auch noch die Entscheidung an, was es denn zu trinken geben soll an den hohen Feiertagen oder zum Jahreswechsel. Wer die Feste luxuriös begehen möchte, wird sicherlich auch an Champagner denken. Denn was gibt es Luxuriöseres als einen Champagner? Ganz klar – Champagner mit feinen Erdbeeren oder vielleicht Champagner mit edlem Kaviar!

Ein leckeres Glas Champagner unterstreicht die besonderen Momente des Lebens, macht aus jedem Fest etwas Besonderes. Und das hat er sich auch verdient. Ein Getränk, das sich Champagner nennen darf, wird nur in einem klar begrenzten Anbaugebiet in Frankreich hergestellt. Die Vorschriften für den Anbau der erlesenen Trauben sind genau festgelegt, die Trauben werden von Hand gelesen und schonend gepresst. Zur Gärung kommt das edle Getränk bereits in die Flaschen. Wenn ein Schaumwein nicht all diese Bedingungen erfüllen kann, wird er je nach Anbauland Crémant, Cava, Winzersekt oder Spumante genannt. Nur die Produkte, die die sehr hohen Qualitätsansprüche auch erfüllen können, verdienen den Namen Champagner.

In den meisten Champagnersorten werden drei Rebsorten verwendet. Zwei rote Rebsorten, der Pinot Noir und der Pinot Meunier, und eine weiße Rebsorte, der Chardonnay, geben dem Champagner sein charakteristisches Aroma, sodass er vollmundig und kräftig, dabei aber fruchtig und frisch schmeckt.

Ein wirklich hochwertiger Champagner wird aus den besten Trauben eines Jahrgangs hergestellt und auf der Flasche findet sich auch die Angabe des entsprechenden Jahrganges, das ist dann ein Cuvée de Prestige. Das Haus Moët hat sich diesem besonderen Qualitätschampagner verschrieben genauso wie Belle Epoque oder Roederer.

Lassen Sie den Champagner nicht länger als 30 Minuten in einem Eiskübel stehen, bevor Sie ihn öffnen. Passen Sie beim Öffnen auf, dass der Korken nicht durch den Druck in der Flasche losgeschossen wird – er könnte jemanden verletzen. Die ideale Temperatur für einen Champagner ist 8° C, ein Jahrgangs-Champagner darf auch 11° C haben. Damit die Kohlensäure besser im Glas bleibt, sollten Sie hohe Gläser – Tulpen oder Flöten – verwenden. Schenken Sie langsam ein und füllen Sie das Glas nie ganz. So bleibt genügend Platz zum Schäumen und das Aroma kann sich besser entfalten.