Ardbog Day wird der 1. Juni 2013 genannt, der Tag an dem die neuste limitierte Edition unter dem Namen Adborg auf den Markt gebracht wird. Nach einem Ausflug ins All mit den Supernovas und dem Galileo, wirbt der neue Ardbeg mit einem bodenständigeren Namen. Die schottische Insel Islay ist die Heimat der berühmten Single Malt Destillerie und es hat einen ganz bestimmten Grund, dass die neuste Kreation so heißt wie sie heißt. Islay ist für seine Torfmoore bekannt, der Hersteller zeigt mit dieser Sorte Whisky seinen Respekt und seine Hochachtung gegenüber den Torfmooren – sie sind nicht unbeträchtlich an der Herstellung von Whisky auf der Insel beteiligt.

Das Geheimnis des neuen Ardbeg ist die Art der Reifung, zwei verschiedene Arten werden hier kombiniert bzw. miteinander gepaart. Ex-Manzanilla Sherry Fässer aus Spanien beheimaten 10 Jahre lang ein Destillat, welches dann mit dem ganz klassischen Ardbeg mit gleichem Alter kombiniert wird. Letzterer wird in klassischen Eichen-Fässern gelagert – amerikanisch und ehemals mit Bourbon gefüllt. Die Kombination macht den Ardborg so unvergleichlich. So kombiniert sich salziges Aroma mit einer ungeahnten Cremigkeit, die gar an Ahornsirup erinnert.

Ardbeg Ardbog

Ardbog – ein Duft der unverkennbar ist. Ein wenig Kräuter, ein bisschen Lavendel und die Süße von salzigem Karamell verbinden sich zu einem Erlebnis von ganz besonderem Charakter. Herbes Leder mit Buttertoffee – eine klassische und beeindruckende Note. Am Gaumen zeigt sich eine Kraft der besonderen Art: die Kraft zu begeistern und ungewöhnliche Aromen miteinander zu verbinden, spielen zu lassen und dem Kenner ein 'Aha' Gefühl zu vermitteln. Karamell, Anis, gesalzene Erdnüsse, ein wenig Nelke und der minimale Hauch von Sardellen machen das Geschmackserlebnis einmalig. Ein wenig grüne Olive rundet das Erlebnis ab.

Süß und bleibend der Nachklang, der nochmals ein wenig an Nelken und ein Hauch von Kaffeesatz erinnert, überwiegend aber die Cremigkeit und den Geschmack von Ahornsirup aufgreift. 

Seit 1815 nicht nur ein Name, sondern unter Kennern eine Institution – so kann sich Ardbeg gewiss nennen. Die rauchigen und torfigen Whiskys haben es über die Torfmoore der Insel hinaus geschafft und verblüffen mit dem „torfigen Paradox“: Torf und Süße geben sich die Klinke in die Hand, sie schaffen es sich auf ungeahnte Art und Weise zu verbinden und miteinander zu verschmelzen – wahrlich ein Paradox. Jedoch ein Paradox, welches in der Whiskywelt geliebt wird. 

Ardbog, den es ab 1. Juni 2013 zu kaufen gibt, wird sich durch seine Aromavielfalt und seinem beeindruckenden, bleibenden und unverhofften Geschmack einen festen Platz ganz oben bei den beeindruckenden Whiskys sichern können.