Wer derzeit seinen Blick über die Tische in Restaurants schweifen lässt, wird feststellen, dass Orange eindeutig die dominierende Farbe ist. Kaum ein Tisch, auf dem nicht ein Glas des orangefarbenen Wunderdrinks steht. Aperol Spritz heißt das Modegetränk der Saison. Die spritzige Mischung aus Likör, Prosecco und Sodawasser verzeichnet derzeit Zuwächse von über 300 Prozent. Dies freut insbesondere den Campari Konzern, welcher das neue Modegetränk herstellt.

Dabei stellt sich natürlich die Frage, was das Besondere an diesem Getränk ausmacht, dass den Barkeepern hierzulande schier aus den Händen gerissen wird. Es ist vor allem der besondere Geschmack und die Süffigkeit, was Aperol Spritz besonders auszeichnet. Da wäre zum einen, das leicht bittere der Orange, dazu kommt, noch ein leicht bitterer Geschmack des Enzians sowie der herbe Geschmack von Rhabarber. Dies alles sowie die restlichen Kräuter, die der Hersteller nicht näher benennt, verleihen Aperol einen ganz besonderen Geschmack. Dazu kommt eine gewisse Süßsaure durch einen Schuss Prosecco und das Sodawasser verleiht dem Drink zudem eine besondere Frische. Der Alkoholgehalt hält sich mit 11 Prozent in Grenzen und dennoch macht Aperol Spritz sehr schnell lustig. Dabei besteht kaum die Gefahr, dass man völlig betrunken ist.

Ein besonderes Phänomen ist auch, dass Aperol Spritz sowohl von Frauen wie auch von Männern gerne getrunken wird. Gastronomen zufolge wird das Getränk von Menschen beiderlei Geschlechts zwischen 20 und 55 bestellt. Sobald einer das orangefarbene Getränk bestellt, löst dies eine Kettenreaktion aus und alle bestellen ein Aperol. Was die Gastronomie daran besonders freut, sind die guten Einnahmen die sich mit dem neuen Modegetränk erzielen lassen. Aus einer 0,7-Liter-Flasche Aperol lassen sich gut und gerne 15 Drinks ausschenken, was einen guten Verdienst pro Flasche ergibt. Damit die Zahlen auch weiterhin so bleiben, rührt der Hersteller Campari derzeit kräftig die Werbetrommel. So werden durch das Unternehmen zahlreiche Events wie die City-Beachs» in Bern, Zürich und Basel gesponsert.