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Whisky trinken - Pur, verdünnt oder mit Eis?

 

Die Meinungen und Vorlieben, wenn es um die Art und Weise geht, Whisky zu genießen, sind so unterschiedlich wie die Whiskys selbst. Sicher ist dabei nur eins: Wer darauf besteht, nur sein Weg sei der Richtige, der irrt. Wie man den Whisky am besten trinkt, hängt von vielen Faktoren ab, natürlich in erster Linie vom Whisky selbst aber auch von Stimmung, Jahreszeit, Tageszeit, Gesellschaft, Anlass, Gesundheitszustand …..

 

Der pure Genuss

Selbsternannten Whiskyexperten kommt oft nichts als der reine Whisky ins Glas und alles andere wird vorschnell geringschätzig betrachtet. Einen guten Single Malt unverdünnt bei Zimmertemperatur oder leicht darüber zu trinken ist auch meistens die beste Wahl. Der Blendmaster hat sich viel Mühe gegeben, den Whisky genau zum richtigen Zeitpunkt und in der richtigen Stärke abfüllen zu lassen und ihm sollte man getrost vertrauen. Kontakt zur Luft tut dem Whisky gut, um alle Aromen im Glas zu entfalten, das dafür am besten oben kelchförmig nach innen geneigt ist und unten bauchig, um den Whisky leicht schwenken zu können (siehe Empfehlungen zum intensiven Tasting).

 

Nicht verwässern, aber verdünnen

Einen 40%igen Whisky wird kaum jemand verdünnen, um das Geschmackserlebnis zu erhöhen. Doch gerade mit hochprozentigen Whiskys in Fassstärke hindert der Alkoholgehalt die feinen Aromastoffe oft daran, wirken zu können. Die Zugabe von etwas Wasser kann hier durchaus positiv wirken. Dabei geht es nicht um große Mengen Wasser, Profis verwenden zur Wassergabe sogar kleine Pipetten. Das Wasser sollte möglichst neutral sein und selbstverständlich keine Kohlensäure enthalten. Ob man stilles Quellwasser kaufen sollte oder einfach Leitungswasser verwendet, wie es in jedem schottischen Pub völlig üblich ist, hängt auch vom jeweiligen Härtegrad zuhause ab.

 

On the rocks

Eiswürfel liegen auf einer Whisky-Pfütze

Was für Amerikaner selbstverständlich ist, ist für Iren und Schotten meist undenkbar: Klirrende Eiswürfel im Glas. Starkes Herunterkühlen hindert viele Aromen daran, sich auszubreiten und einige Geschmacksspektren erschließen sich nicht. Doch nicht immer steht für einen Whiskytrinker das Herausschmecken feinster Aromen im Vordergrund; mancher mag seinen Whisky (oder Whiskey – es sind ja vor allem Amerikaner) einfach lieber gekühlt und dadurch auch gleichzeitig etwas verdünnt. Bei heißen Sommertemperaturen kann ein zu warmer Whisky durch einen Eiswürfel auch einmal geschmacklich hinzugewinnen und erfrischender sein. Wer Whisky mit Eiswürfeln genießen möchte, greift zu dickwandigen Tumblern und nicht zu feinen, empfindlichen Tastinggläsern

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