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Das passende Glas würdigt den Whisky

 

Für Sekt gibt es schlanke Sektgläser, für Rotwein bauchige Rotweingläser. Ein Pils verlangt ein anderes Glas als ein Kölsch und was in ein Calvadosglas gehört, macht der Name sehr deutlich. Und wie ist es mit dem Whisky? Gibt es ein spezielles Whiskyglas? Nein – es gibt mehrere! Unterschiedlich wie die Whiskys sind auch die Gläser, in denen ihr Geschmack am besten zur Geltung kommt. Hier bekommen Sie keine Kaufempfehlung, welches Markenprodukt von welchem Hersteller Sie bevorzugen sollten. Aber Sie erfahren, welche Grundformen es gibt und was es mit der Verschiedenartigkeit auf sich hat.

 

Zwei Hauptkategorien

Würde man eine Umfrage in der Bevölkerung nach dem Aussehen eines typischen Whiskyglases durchführen, wäre der Gewinner sicher ein becherförmiger Tumbler, wie er aus amerikanischen Filmen allgemein bekannt ist. Eine Umfrage unter Whiskyfreunden ergäbe vermutlich ein ganz anderes Bild: Die Whiskygemeinde greift zum schlanken Stielglas. In diesen beiden Hauptkategorien gibt es jeweils verschiedene Spielarten und Varianten.

 

Stielglas Whisky Gläser

Die meisten deutschen Fans des Single Malt schwören auf Tastinggläser. Der Name verrät, dass es hier vor allem darum geht, die Aromen des Whiskys herauszuschmecken. Die dünnwandigen, schlanken Gläser sind oben leicht tulpenförmig geöffnet und damit besonders „lippenfreundlich“. Die sich nach oben verjüngende Form hält die Aromen im Glas, wie auch beim fast ähnlichen Nosingglas, das auf die leichte Wölbung nach außen am oberen Rand verzichtet. Die ganz leicht bauchige Form erlaubt ein leichtes Schwenken, um die Aromen vermehrt freizusetzen. Manchmal wird als Ersatz für ein Tastingglas ein Cognacschwenker empfohlen, aber durch das Verhältnis der großen Oberfläche des Whiskys und der relativen kleinen Öffnung ist die Nase dann bei den meisten Whiskys einer extremen Ladung an alkoholischen Dämpfen ausgesetzt.

Der Stiel erfüllt mehrere Zwecke. Er verhindert, dass die Körperwärme den Whisky schnell erwärmt (Bei zu kalten Whiskys sollten Sie den Stiel dann aber gerade missachten und den Whisky in der Hand etwas erwärmen – manche Aromen entfalten sich nur bei etwas ausreichender Wärme!). Den Whisky leicht zu schwenken und Whisky im Gegenlicht zu betrachten, fällt bei einem Stielglas leichter. Außerdem liegt es in der Natur unserer Hygiene, dass wir die Hände oft mit parfümierter Seife waschen oder sie noch das Rasierwasser erahnen lassen. Der Stiel schafft etwas Abstand zwischen Nase und Hand.

 

Tumbler

Üblicherweise verfügt der Tumbler über einen dicken, schweren Boden, der ihm einerseits Standfestigkeit gibt und andererseits dafür sorgt, dass der Whisky auch dann nicht zu warm wird, wenn man ihn länger in der Hand hält. Die soliden Glaswände erlauben auch ein Schwenken von Eiswürfeln, ohne dass das Glas Gefahr läuft zu brechen. Aber auch ohne Eiswürfel bevorzugen Whiskytrinker manchmal eine Tumblerform, wenn sie einen sehr kräftigen, geschmackvollen Whisky einschenken. Die offene, große Fläche nimmt ihm dann die „Wucht“, der die Nase in einem engen Glas ausgesetzt wäre und der breite Luftkontakt erlaubt dem Whisky, alle Aromen in kurzer Zeit zu entwickeln.

Die Hersteller bieten deshalb sowohl kleine Tumbler für den puren Genuss als auch größere, die die Aufnahme von vielen Eiswürfeln erlauben.

 

Glencairn Glas

Eine neuere Form des Glases ist eine Kombination aus beiden Grundformen. Das Glencairn Glas wurde unter Zusammenarbeit von schottischen Whiskyherstellern mit der Manufaktur Cairn Glas entwicklet und verfügt oben über die Form eine schmalen Tastingglases und hat unten einen soliden Glasfuß wie ein Tumbler. Das Glencairn Glas liegt bei einem gemütlichen Schluck ideal und fest in der Hand und hält die Whiskyaromen im Glas.

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