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Cognac Informationen

Der Cognac zählt zu den bekanntesten und ältesten Spirituosen der Welt. Jeder hat wohl schon von den weltbekannten Cognac Marken wie Hennessy oder Remy Martin gehört. Als Grundlage verwendet man für den Branntwein Trauben aus der gleichnamigen Region in Frankreich, nördlich gelegen von Bordeaux - nur ein in diesem Gebiet hergestellter Cognac, aus den dortigen Weißweinsorten gebrannt, darf sich Cognac nennen. Die Herstellung ist begrenzt auf die Gebiete der Charente- und Charente-Maritim-Departements. Die Crus, die Weinbaugebiete, werden nochmals unterteilt aufgrund der Reihenfolge der Wertschätzung der aus ihnen hervorgegangenen Cognacs: Fine, Grande Fine Champagne, Grande Champagne, Petite Fine Champagne, Petite Champagne, Fine Champagne, Borderies, Fins Bois, Bon Bois und Bon Ordinaire.
Bereits im 16. Jahrhundert fand man heraus, dass diese speziellen Weißweinsorten mit den sehr säurehaltigen Trauben nach nur zweimaligen Brennen ein reines und somit ausgezeichnetes Destillat ergaben. Da es frei von weiteren Verunreinigungen war, setzte es sich schnell als Getränk nicht nur in Frankreich durch. Heute wird es auf der ganzen Welt hoch geschätzt.

In diesen besonderen Gebieten rund um die Stadt Cognac werden hauptsächlich drei unterschiedliche Rebsorten angebaut. Sie bilden die Grundlage für rund 90% der Cognacproduktion. Aus den Sorten Ugni Blanc, Folle Blanchet und Colombard entstehen säurebetonte, leichte Weine. Die Erntezeit der Trauben ist ab Oktober, dann sind sie bereits von der Sonne verwöhnt und konnten ihr gesamtes Aroma entfalten. Nach der Gärung des Weines beginnt der Destillationszeitraum. Dieser liegt meistens zwischen November und März.
Gebrannt wird der Cognac in einer zwiebelförmigen Brennblase, der sogenannten "alambic charantais", im Pot-Still-Verfahren. Die Brennblase darf maximal 30 Hektoliter fassen und wird mit nur 25 Hektolitern befüllt, denn der Alkohol dehnt sich bei seiner Erwärmung aus.
Nach der ersten Destillationsstufe erhält man einen trüben Rohbrand mit 27 - 30 Prozent Alkoholanteil. Dieser Rohbrand ist ungenießbar, da er viel zu sauer ist. Bei der zweiten Stufe wird der Vor- und auch der Nachlauf ausgesondert und nur der Mittellauf, das "Herz" mit einem sehr hohen 62 -70 Prozent Alkoholanteil, wird verwendet. Dieser doppelte Destillationsvorgang dauert ungefähr 24 Stunden, im Unterschied zum Weinbrand, der nur einmal destilliert wird.

Anschließend wird der nun gewonnene, wasserklare Feinbrand in neue, unbenutzte Eichenfässer abgefüllt und darin mehrere Jahre gelagert. Seine goldgelbe Farbe erhält der Cognac durch die Lagerung in kleinen Limousin-Eichenholzfässern (die ideale Fassgröße liegt bei 350 Litern), die ihm auch sein außergewöhnliches Bouquet verleihen. Das Limousin-Eichenholz zeichnet sich durch seine Porosität und seinen geringen Tanningehalt aus. Die Lagerung in diesen Holzfässern bewirkt eine Vermischung der Aromen des Weines und des Holzes. Die Lagerdauer ist abhängig von der Herkunft des Destillats, mindestens jedoch muss der Cognac 30 Monate gereift sein. Einige sind bereits nach 2 - 3 Jahren genussbereit, höherwertige Cognacs aus den besseren Lagen reifen jedoch noch wesentlich länger. Er sollte einen Alkoholgehalt von mindestens 40 Volumenprozent aufweisen. Durch Verdunstung während des Reifeprozesses verliert der Cognac pro Jahr 1,5 Prozent Alkohol an Stärke. Er wird dadurch milder im Geschmack, das sollte man beim Cognac kaufen unbedingt berücksichtigen. Wenn der Cognac nicht vorher in Flaschen abgefüllt wird, verbessert sich die Qualität für 40 - 60 Jahre, abhängig davon, wie gut der Brand für eine lange Lagerung geeignet ist. Im Anschluss wird der Cognac in große Ballonglasflaschen umgefüllt. Dadurch wird der Reifungsprozess unterbrochen, der Alterungsprozess des Cognacs ist somit beendet.

Für den Markt wird der Cognac verschnitten. Bis auf einige wenige uralte Sorten wird der Cognac mit Wasser verdünnt bis die Volumengrenze auf 40% reduziert ist. Oftmals wird Zucker für die Süße und Karamell für eine charakteristische, gleichmäßige Farbe hinzugefügt.
Jahrgangscognac darf sich nur ein Cognac nennen, der zu ganzen Teilen aus dem Cognac eines einzigen Jahrganges besteht. Auch der jährliche Flüssigkeitsverlust, der sogenannte Angel Share, wird mit den Bränden des selben Jahrganges aufgefüllt.
Traditionsgemäß ist der Cognac eine Komposition, in Fachkreisen eine "Assemblage" genannt, aus verschiedenen Jahrgängen und Lagen, jedoch ist diese Hochzeit kein Muss.
Die Altersqualifizierung auf dem Etikett ( VSOP., usw.) bezieht sich nur auf die tatsächlich im Fass gelagerte Zeit.

Herstellung und Vertrieb des Cognacs wird streng von dem französischen B.N.I.C. (Bureau National Interprofessionel du Cognac) überwacht. Wer hochwertige Spirituosen wie den Cognac online kaufen möchte, der ist bei der "Spirituosentheke" genau an der richtigen Adresse. Es werden hochwertige Cognacs aus den edlen Häusern Hennessy, Courvoisier, Monnet Cognac und Remy Martin angeboten. Diese Häuser blicken zurück auf eine Jahrhundert alte Tradition in der Destillation von Cognacs und beherrschen auch heute noch den breiten Weltmarkt.
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