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Logo der Whisky-Brennerei Ardbeg

Ardbeg

Totgesagt und auferstanden zu einem unglaublichen Comeback ist die Destillerie im Süden der Insel Islay (sprich „ey-la“),  die für Whiskyliebhaber schlicht „Die Insel“ ist – was das Wort dem keltischen Ursprung nach wohl auch bedeutet. Lange Jahre war die Brennerei, die bei der Anfahrt wie ein kleines Dorf anmutet, geschlossen und schien dem Verfall anheim gegeben zu sein, als sie 1997 aus dem Dornröschenschlaf erwachte. Ardbeg Whisky gehört heute zu den bekanntesten und begehrtesten Single Malt Marken schlechthin, was er nicht zuletzt einem wahrhaften Boom der ausgesprochen torfigen Vertreter verdankt. Bekannt ist Arbeg auf der Insel nicht nur wegen des hervorragenden Whiskys, sondern auch wegen seines Besucherzentrums mit Café.

 

Die Ardbeg Destillerie - Geschichte eines Siegers

Offizielles Gründungsjahr ist 1815, obwohl auch hier schon vorher Whisky gebrannt wurde – schwarz, versteht sich. Der Gründer John McDougall machte Ardbeg zur größten Destillerie der Insel. 1838 wird sie vom Spirituosenhändler Thomas Buchanan aus Glasgow gekauft, John’s Sohn Alexander MacDougall leitet die Produktion aber weiter. Nach dessen Tod übernehmen seine Schwestern Margaret und Flora gemeinsam mit Colin Hay diese Aufgabe und steigern die Whiskyproduktion auf gigantische 1,1 Millionen Liter im Jahr 1887. Sie gründen die Gesellschaft Alexander MacDougall & Co. Ltd. und kaufen Ardbeg im Jahr 1922 für 19.000 Pfund.

Es folgt eine wechselhafte Zeit für Ardbeg, denn der wirtschaftliche Umbruch geht auch an der Whiskyinsel nicht spurlos vorbei. 1959 übernimmt Ardbeg Distillery Ltd., im Jahr 1977 dann Hiram Walker die Brennerei. 1981 kommt die Produktion zum Erliegen, Ardbeg wird im folgenden Jahr ganz geschlossen und wird 1987 mit Hiram Walker zusammen von Allied Distillers geschluckt. Die unternehmen Anfang der neunziger Jahre einen Versuch, dort einen ungetorften Whisky zu brennen („Kildalton“), was aber nur von kurzer Dauer ist.

Nach der Schließung 1991 rechnet jeder mit dem kompletten Verfall der Brennerei, als 1997 die Glenmorangie Company (sie gehört heute zur großen Familie Moet Hennessy Louis Vuitton) Ardbeg kauft, grundlegend renoviert und mit dem Managerpaar Stuart und Jackie Thomson neu startet. Der waghalsige Versuch gelingt und die Erfolge von Ardbeg übersteigen schon bald alle Erwartungen. 1998 wird Ardbeg zur „Distillery of the Year“ gewählt. Spezialisiert auf den stark getorften typischen Inselmalt und mit großem PR-Aufwand folgen ein wahrer Ardbeg-Kult und viele weitere Auszeichnungen.

Durch neue Whiskys immer im Gespräch

Von „DEM Ardbeg“ zu sprechen, fällt heute schwer. Das Angebot ist vielfältig. Ein kräftiger Rauchgeschmack und leicht blumige und salzige Noten liegen ihnen alle zugrunde. Der klassische Standardwhisky ist der Ardbeg 10, ergänzt durch den 17-jährigen.

In den letzten Jahren brachte Ardbeg in regelmäßigen Abständen ein neues, limitiertes Produkt auf den Markt, das den Werdegang zum neuen Ardbeg 10 Jahre demonstrieren sollte („Very Young“, „Young“, „Almost There“) und bewies damit ein gutes Marketing.

Zum ständigen Angebot gehören mittlerweile der Uigeadail (sprich „Ügge-dahl“, Betonung auf dem Ü) Corryvreckan, Supernova und Rollercoaster, alle kräftig getorft. Mit dem Blasda bietet Ardbeg seit kurzem auch einen wenig getorften Whisky mit leichtem, frischem und fruchtigem Geschmack an.

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Ardbeg Facts & Figures

  Gegründet

 1815

  Besitzer

 Glenmorangie plc

  Region

 Islands

  Wasser

 Loch Iaran, Loch Uigeadail

  Ausstattung

 Wash Backs 6 (je 23.500 l/Holz)

 Mash Tun 1

 Wash Stills 2 (je 18.297 l)

 Spirit Stills 1 (16.957 l)

  Jahresproduktion

 900.000 l

  Adresse

 Port Ellen, Isle of Islay, Argyll PA42 7EA

 01496-302244

  Homepage

 http://www.ardbeg.com

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