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Bruichladdich

Einem Phoenix aus der Asche gleich hat Bruichladdich sich innerhalb weniger Jahre einen herausragenden Namen in der Whiskywelt gemacht. Herausragend in mancherlei Hinsicht: Nach jahrelangem Stillstand bietet die Destillerie nicht nur einen qualitativ hochwertigen Whisky, sondern beweist auch mit verschiedensten Finishes und Abfüllungen einen kaum dagewesenen Variantenreichtum – was allerdings nicht jeder Whiskyfreund als Pluspunkt verbucht. Und nicht zuletzt ist es ein Merkmal, das die Destillerie heraushebt aus der breiten Masse: Ein soziales und lokales Engagement. Die Destillerie setzt auf „back to the roots“, auf ursprüngliche Methoden und  Produkte. So wird beispielsweise bei der Produktion nur Gerste verwendet, die auf Islay herangewachsen ist. In der Destillerie bietet man in erster Linie Einheimischen Arbeitsplätze an und bindet dabei verstärkt Behinderte ein.

Der Name der Destillerie, die am Loch Indaal der Bowmore-Destillerie direkt gegenüber liegt, spricht sich übrigens „Bruk-Laddi“.

 

Back to the roots

Als die Brüder Robert und John Harvey Bruichladdich 1881 gründeten, waren sie die ersten von vielen Besitzern, die Bruichladdich kommen und gehen sah: 1937 Joseph Hobbs, 1938 Train and McIntyre’s, 1952 Ross and Coulter, 1960 AB Grant, ab 1992 in schneller Folge Invergordon, Whyte & Mackay, Jim Beam, Fortune Brand.

Bereits 1929 hatte die Produktion für fast sieben Jahre geruht und auch während des zweiten Weltkrieges war Bruichladdich von 1941 bis 1945 stillgelegt. Nun folgte 1994 eine erneute Schließung, die das Ende der Destillerie zu sein schien. Doch im Jahr 2000 war es die idealistische Initiative eines Konsortiums, das Bruichladdich wieder zum Leben erweckte: Die drei Privatleute Mark Reynier, Simon Coughlin und Gordon Wright warben für ihre Idee und stellten Jim McEwan als Produktionsleiter ein. Er hatte in 40 Jahren bei Bowmore das Whiskyhandwerk erlernt und wurde nun zum „Macher“ und Herz des neuen Bruichladdich. Die Geräte und Einrichtungsgegenstände der Destillerie wurden repariert, überarbeitet und modernisiert, wobei aber auf traditionsverhaftete Herstellungsprozesse Wert gelegt wird. Seit 2001 produziert Bruichladdich wieder und eine kleine Kupferschmiede, eine Böttcherei und sogar eine eigene Abfüllanlage sind dazugekommen und machen Bruichladdich einzigartig.

 

Viele Spielarten sorgen für Abfüllungsreichtum

Ein herkömmlicher Bruichladdich zeichnet sich durch einen zurückhaltenden Torfgehalt und wenig Rauch aus. Den nicht sehr hohen Brennblasen verdankt er trotzdem einen kräftigen  Geschmack. Blumig, frisch, mit leichten Zitrus- und Apfelnoten stellt er sich dar. Natürlich macht sich auch hier das Inselklima mit seinem Meeresaroma bemerkbar.

Dem Trend der stark getorften Whiskys nachgebend bietet Bruichladdich mit dem etwas kräftiger getorften Port Charlotte („PC“) und der „Torfbombe“ Octomore auch heftige Whiskys an.

Durch Experimentieren mit zahlreichen Finishes und unterschiedlichsten Lagerungen weitet Bruichladdich sein Angebot munter aus und gerät dadurch immer wieder in die Kritik der Whiskyliebhaber, die auf Ursprünglichkeit und Purismus Wert legen. Doch solange der Absatz Jim McEwan Recht gibt, wird er sich durch solche Stimmen in seinem Enthusiasmus nicht bremsen lassen.

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Bruichladdich Facts & Figures

  Gegründet

 1779

  Besitzer

 The Bruichladdich Distillery Company Ltd.

  Region

 Islands

  Wasser

 James Brown’s Quelle Bruichladdich Reservoir

  Ausstattung

 Wash Backs 6

 Mash Tun 1

 Wash Stills 2 (insg. 23.000 l)

 Spirit Stills 2 (insg. 21.000 l)

  Jahresproduktion

 K/A

  Adresse

 Argyll, Isle of Islay PA49 7UN

 01496-850221

  Homepage

 http://www.bruichladdich.com

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